In letzter Zeit verfolge ich Diskussionen, ob denn Facebook bzw. andere social web - Plattformen die eigene Destinations- oder Hotelwebsites ersetzen kann. Zum Beispiel hier bei den Kollegen von Tourismuszukunft oder auch bei Peter Eich.
Ich verstehe Facebook & Co. aus Sicht einer Destination oder eines Hotelbetriebs als Informations- und in erster Linie Kommunikations-Kanal mit den Gästen. Sprich in jedem Fall "nice to have", sofern die eigene Zielgruppe dort zu finden ist. Aber es stellt sich für mich eigentlich nicht die Frage, ob das eine das andere ersetzen kann.
Ich selbst kenne immer noch genügend Leute, die Facebook sogar ablehnen und andere, die die Nutzung schlichtweg nicht gewohnt sind. Da muss man als Hotel oder Destination seine Zielgruppe in Bezug auf Webnutzung schon ganz genau kennen, bevor man sich nur noch im social web darstellt und auf eine eigene Präsenz verzichtet, oder?
Die Diskussion ist spannend und ich gebe Peter Eich recht, wenn es um die Verlässlichkeit der Inhalte oder sehr kleine Betriebe (Ferienwohnungen, Cafes etc.) geht, die sich bestimmt erfolgreicher und effizienter auf bestehenden Onlineplattformen darstellen könnten als schlechte eigene Websites zu betreiben. Allerdings glaube ich, würden diejenigen mit schlechter eigener Website sich noch schwerer tun mit der Auswahl, Pflege und Kontrolle von social web - Plattformen.
Destinationen beschäftigen mittlerweile eigene Online-Redakteure oder eTourism-Profis. Es gibt viele gute Beispiele von Hotels, die erfolgreich im Web 2.0 unterwegs sind, entweder weil der Hotelier Spass dran hat oder weil sie von einer professionellen Agentur betreut werden. Was ist aber mit der Masse an kleineren Betrieben in unseren Destinationen?
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